Schlaraffenland

Gestern bin ich wieder in Beckum auf dem Wochenmarkt bei Tobias Brüggenthies gewesen. Sein Marktstand sah aus wie das Schlaraffenland. Aber alles muss jedes Mal zuvor erst eingepackt, aufgebaut und arrangiert werden, damit es genau diese Wirkung erzielt. Ich finde das echt beeindruckend. Die vielen Blumen, selbstgemachte Marmeladen, Eier von glücklichen Hühnern, Tomaten, Gemüse, Zwiebeln und Salate aus eigenem Anbau – ich hätte am liebsten von allem was mitgenommen, habe auch mehr gekauft als geplant. Da komme ich mir immer vor wie ein „Junkie“. Aber das bringt dann am Abend den Überraschungseffekt für die Gäste bei ihrer Speisenauswahl, wenn wir so eine besondere Tagesempfehlung anpreisen können. Zuletzt war es Stielmus und davor die Jungen Dicke Bohnen. Die Saison ist vorbei. Alles hat seine Zeit, aber gefühlsmäßig „wird der natürliche Tank niemals leer“. Wie schön, dass es solche Marktstände gibt!