Im Februar hat mir ein Freund von einer Zander Zucht in Ostwestfalen erzählt. Die Info habe ich dann erst einmal in meinem Archiv abgespeichert, weil ich just zu der Zeit mit dem Projekt Münsterländer Wolfsbarsch in der Planung für die Märzkarte war. Vor kurzem bekam ich einen neuen Input dazu, habe mich daraufhin schon mal auf der Website von Kaiser Zander informiert und mit meinen Köchen Stefan und Nils darüber ausgetauscht. Auch bei den beiden war das Interesse groß, und so hatte ich uns zusammen mit meiner Frau für heute in Porta Westfalica angemeldet. Wir waren sehr gespannt, um so mehr, als wir kurz vor der Ankunft in ein großes Gewerbegebiet geleitet wurden. Herr John von der Geschäftsleitung hat uns sehr freundlich in Empfang genommen und uns nach einer kurzen Einführung in die große Halle mit der Zanderzucht geführt. Auf all unsere Fragen bekamen wir ausführliche, detaillierte Auskunft – einschließlich ein paar Stories aus dem „Nähkästchen“. Maximale Transparenz, bestens strukturierte Aufzuchtbedingungen und höchster technischer Standard haben einen sehr guten Gesamteindruck bei uns hinterlassen. 3 Tiere haben wir, transportgerecht verpackt, zum Schluss mit nach Lippborg genommen. Auf dem Weg zurück haben wir uns noch mal intensiv über das Projekt ausgetauscht und waren einhellig der Meinung, dass es sich gelohnt hat, diesen Trip zu machen. Einen Zander hat Nils direkt filetiert, zugeschnitten und lecker in der Pfanne gebraten – das war Genuss pur nicht nur für Pfadfinder. Mit der neuen Karte gehen wir in gut 6 Wochen damit an den Start und haben wieder eine neue Quelle für nachhaltigen Genuss aus der Region aufgetan – Freuen Sie sich drauf 😊