Im Knödel – Paradies

Am vergangenen Sonntag bin ich mit meiner Frau zu einem Kurztrip nach Prag gereist. Dort sollte ich eigentlich mein „Weihnachtsgeschenk aufmachen“…..

Das pralle Leben

Für mich ist die Zeit von Mitte bis Ende Mai eine der schönsten Phasen im Jahr. Kulinarisch mehr durch Spargel, Rehbock, Kräuter und Scholle geprägt….

Kollegen besucht

Kürzlich haben wir in einer Fachzeitschrift einen Artikel über das Restaurant Stemberg in Velbert-Neviges gelesen. 160 Jahre im Familienbesitz, geprägt von einem Klima der Wertschätzung zwischen Leitung und Team…

Lockenwickler

Wenn ich die vergangenen fast 10 Monate zurückverfolge und dabei feststelle, welche Phasen unsere beiden Schinken….

Tipps und Tricks vom Küchenchef

Dieses neue Veranstaltungsformat bei uns im Hause ist in kleiner Runde sehr erfolgreich gestartet. Anhand der Fragen und Reaktionen der Teilnehmer…

Verkehrte Welt

Überall sieht und spürt man den Frühling. Wenn man in die Regale der Supermärkte schaut, hat man sogar das Gefühl….

30 Jahre ProWein- Eine Weinreise über den Globus

Für den vergangenen Montag hatte ich mich mit meinem alten Freund Thomas verabredet, um gemeinsam die ProWein in Düsseldorf zu besuchen. Mit dem Zug und der U-Bahn dorthin lief alles „ganz geschmeidig“, und so stand einem schönen Messetag nichts entgegen. Wein und Spirituosen aus aller Herren Länder – da gilt es, gut vorbereitet zu sein. Weniger ist mehr und der Besuch bei zuvor ausgewählten Winzern dann auch viel nachhaltiger. Zu Vielen pflege ich schon teilweise Jahrzehnte lange Kontakte. Manche Verbindungen sind noch ganz neu, aber sehr spannend. Fast alle habe ich schon auf ihren Weingütern besucht, selbst in Übersee. Die Wiedersehensfreude liegt jedenfalls auf beiden Seiten.
Deutschland im größeren Umfang, aber auch Frankreich, Italien, Spanien Oestereich und Kalifornien haben wir „weinmäßig bereist“. Ein unglaubliches Aromen Spektrum. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, die Begeisterung der Winzer für ihre Arbeit und die Weine zu spüren, qualitativ meist auf Champions League Niveau. Bei den Gesprächen und Verkostungen nehme ich jedes Mal von deren Spirit etwas mit. Und das ist sehr bereichernd.
Zwischendurch haben wir beide festgestellt: Schön ist es auf der Welt zu sein 😊. Für den kulinarischen Ausklang des Messebesuchs sind wir mit der U-Bahn in die City gefahren und haben den Tag mit einer köstlichen Kalbsleber und einem fruchtigen Riesling gefeiert.
Einfach schön- schön einfach!

Draußen geht’s ab

Am späten Nachmittag bin ich heute draußen in der Natur gewesen. Schon auf dem Weg in den Wald habe ich deutliche Frühlingsboten gehört. Eine große Anzahl Kraniche überflog auf der „Lippetaler Vogelflug Linie“ unser Dorf und überall zwitscherten die Singvögel.

Man kann das Rad doch neu erfinden :)

Himmel und Äd 2.0
Eigentlich ein Traditionsgericht und optisch wie geschmacklich nur mit wenigen Abweichungen zubereitet und angerichtet. Das muss aber nicht heißen, hier geht nix mehr…
Ich habe mir dazu mal einige Gedanken gemacht, um die Hauptdarsteller dieses Gerichtes in einen neuen Kontext zu bringen. Kartoffeln, Äpfel und gebratene Blutwurst – als Vorspeise muss das dann schon ein wenig schlanker sein als die Originalversion.
So habe ich die Kartoffeln in hauchfeine Scheiben geschnitten und in Läuterzucker, mit einer Prise Salz gewürzt, knapp gegart und darin auskühlen lassen. Währenddessen werden Äpfel geschält, in 5 mm Scheiben geschnitten, mit einem Ausstecher entkernt und mit Weißwein und einer Prise Zucker abgedeckt in einer Pfanne gedünstet.
Die Apfelscheiben mit den Kartoffelscheiben bündig belegen und aufschichten und im Backofen bei 140° C 5 Minuten erwärmen. Die Kartoffelscheiben abgetropft in einem flachen Gefäß dazugeben. Nun in einer gebutterten Pfanne die Blutwurstscheiben braten, das Apfeltürmchen auf einem Teller anrichten und die Kartoffelscheiben gefächert darumlegen. Mit ein wenig kräftiger Braten Jus beträufeln und mit krossen Bacon-Splittern bestreuen – Fertig.
Ist vielleicht ein bisschen aufwendig – einfacher geht`s natürlich, wenn man es bei uns im Restaurant bestellt.

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