Man kann das Rad doch neu erfinden :)

Himmel und Äd 2.0
Eigentlich ein Traditionsgericht und optisch wie geschmacklich nur mit wenigen Abweichungen zubereitet und angerichtet. Das muss aber nicht heißen, hier geht nix mehr…
Ich habe mir dazu mal einige Gedanken gemacht, um die Hauptdarsteller dieses Gerichtes in einen neuen Kontext zu bringen. Kartoffeln, Äpfel und gebratene Blutwurst – als Vorspeise muss das dann schon ein wenig schlanker sein als die Originalversion.
So habe ich die Kartoffeln in hauchfeine Scheiben geschnitten und in Läuterzucker, mit einer Prise Salz gewürzt, knapp gegart und darin auskühlen lassen. Währenddessen werden Äpfel geschält, in 5 mm Scheiben geschnitten, mit einem Ausstecher entkernt und mit Weißwein und einer Prise Zucker abgedeckt in einer Pfanne gedünstet.
Die Apfelscheiben mit den Kartoffelscheiben bündig belegen und aufschichten und im Backofen bei 140° C 5 Minuten erwärmen. Die Kartoffelscheiben abgetropft in einem flachen Gefäß dazugeben. Nun in einer gebutterten Pfanne die Blutwurstscheiben braten, das Apfeltürmchen auf einem Teller anrichten und die Kartoffelscheiben gefächert darumlegen. Mit ein wenig kräftiger Braten Jus beträufeln und mit krossen Bacon-Splittern bestreuen – Fertig.
Ist vielleicht ein bisschen aufwendig – einfacher geht`s natürlich, wenn man es bei uns im Restaurant bestellt.

Glück gehabt

In den vergangenen Tagen waren wir zu Besuch bei unserm Sohn und seiner Familie in Belgien. Als Eltern freut man sich, zu sehen, dass auch für die „junge Generation“ wertiges Essen und Trinken einen hohen Stellenwert hat – manchmal ganz einfach, aber immer mit Liebe und lecker zubereitet.
Am vergangenen Dienstag kam das Highlight zum Schluss. Als Absacker für den Abend schlug unser Sohn alternativ einen schönen Süßwein oder was „Kurzes“ vor – ließ uns aber letztlich keine Wahl und entschied sich für einen Drink.
Während seiner Studienzeit absolvierte er u.a. ein Praktikum in der Küche im besten Restaurant Schottlands – Andrew Fairlie im Hotel Gleneagles – ausgezeichnet mit 2 Michelin Sternen. Wir haben Ihn seiner Zeit dort besucht und auch ein fantastisches Menü genossen. Für seinen besonderen Einsatz im Praktikum bekam er zum Abschluss ein Kostproben Paket mit Whiskey Raritäten von Adelphi geschenkt – exklusiv selektiert und abgefüllt für Andrew Fairlie. Er wollte nun damit den Abend abrunden und sagte: „Wenn nicht jetzt, wann dann“.
So kam ich in den Genuss eines wirklich außergewöhnlichen Whiskeys.
Glenlivet Single Cask in Fassstärke mit 61 Vol. %
Destilled in 1994
Bottled in 2009
Da freut man sich, auf der Welt zu sein.

Segen der Karibik

Wenn ich gefragt werde nach meinen schönsten Genuss Momenten, könnte ich ganz viele aus dem Stand aufzählen. Aber auch hier gibt es eine Top 10. Ganz weit vorne ist meine Rum- Erfahrung in einer Berliner Bar im Jahre 2013. Auf der Grünen Woche habe ich mit befreundeten Kollegen an 2 Tagen Marketing für das Münsterland gemacht. Auf dem Messestand erzählte man uns von dieser Bar mit einem unglaublichen Spirituosensortiment. Zu der Zeit war Gin die neue Trend Spirituose – jedoch nicht für mich. Meine Freunde hatten schnell ihre Wahl getroffen. Ich wollte etwas Neues ausprobieren und fragte nach einer besonderen Rum Empfehlung. Ich bekam einen Rum aus Trinidad Tobago in Fass-Stärke, der 25 Jahre gelagert war. Schon beim ersten Schluck bekam ich „Gänsehaut“. Eine Geschmacksexplosion. In den Jahren danach habe ich immer wieder anderen Rum ausprobiert. Als Zweiten aber jedes Mal meinen Favoriten Caroni. Gestern Abend habe ich nach langer Zeit mal wieder einen Rum aus Trinidad getrunken – und musste gleich wieder an Berlin und die Bar Galander am Stuttgarter Platz denken. Ein Schlaraffenland für Liebhaber besonderer Drinks.
Dann ist es kein Fluch, dass die Karibik so weit weg ist.
Dass auf dem Foto die Range mit den Drinks nur unscharf zu erkennen ist, hat nichts mit dem Auge des Betrachters zu tun 😊

Alles klar

Den größten Teil ihrer Arbeitszeit verbringen unsere Köche mit Kochen. Aber da ist noch mehr. Damit alles reibungslos klappt, müssen sie natürlich fachgerecht einlagern und vorbereiten. Und das geht am besten in einem gepflegten Lager und einer sauberen Küche. Und daran arbeiten wir täglich. Manchmal muss es aber mehr sein. Am vergangenen Sonntag war so ein Tag. Da ging es richtig zur Sache. Von 10.00 – 16.30 Uhr sind wir zu viert buchstäblich „durch alle Ecken gekrochen“. Am Ende waren wir nach all` der Mühe happy. Wir haben es wieder zusammen geschafft und uns dann dafür auch gefeiert – mit hausgemachten Plätzchen und Wunschkaffee. Nun ist wieder „Alles Klar 😊“

Lecker kann so einfach sein…

Die letzten Pilze aus heimischen Wäldern frisch ins Haus gebracht. Herzhaft in der Pfanne mit Butter, Zwiebeln und ein wenig Knoblauch

Golden Girls

Seit Jahrzehnten sind sie ein Fixpunkt in unserem Kulinarischen Kalender: Die Gänse – bei uns, wenn sie dann knusprig duftend und goldbraun

Gut Ding braucht Weile

Eigentlich sollte ein guter Schinken mindestens 2 Jahre alt werden – 1 Jahr am Schwein und 1 Jahr durch Verarbeitung: Salzlake, Räuchern und Lufttrocknen. Ganz werden wir es nicht schaffen, aber wir kommen auf 21 Monate. Dann nämlich beginnt die Spargelzeit 🙂

Halloween kann kommen

Nach einer kurzen Phase der Enthaltsamkeit melde ich mich mit einem neuen Tagebuch Eintrag zurück.
Gestern erhielt ich einen Anruf…

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